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Liebster-Blog-Award: Die Spiri Version

von | Nov 8, 2015 | Meditation, Persönliches | 2 Kommentare

Ich wurde von Gratwanderin für den Liebster-Blog-Award nominiert! Danke liebe Leni, ich freue mich sehr deine fabelhaften Fragen zu beantworten.

Für alle die nicht wissen, was das ist: Der Liebster-Blog-Award ist eine Art Kettenbrief, bei dem jeder Nominierte 10 Fragen beantworten muss. Anschließend darf sich derjenige 10 neue Fragen überlegen und 5 Blogs nominieren.

Leni’s Fragen gehen etwas tiefer, aber genau das liebe ich! Sie werden mich zum Nachdenken anregen und ich hoffe, in den nächsten Minuten gute und ehrliche Antworten darauf zu finden:

  1. Was liebst du in diesem Leben?
  2. Welche großen Dinge hast du schon erreicht?
  3. Was würdest du tun, wenn dich niemand dafür bewerten würde?
  4. Wie fühlst du dich, wenn du dir vorstellst, dass du alleine an einem wunderbaren Strand sitzt und den Sonnenuntergang beobachtest?
  5. Wenn du alles haben könntest, was würdest du wollen?
  6. Wie schaut dein ultimativer Tag aus?
  7. Was bewunderst du? (Eigenschaften, Taten..)
  8. Was macht dich glücklich?
  9. Was ist deine Berufung in diesem Leben?
  10. Bist du glücklich?

Was liebst du in diesem Leben?

Ich liebe in diesem Leben, dass wir die Möglichkeit und den Luxus haben, uns mit den essentiellen Fragen im Leben auseinander zu setzen. Dass es so großartige Lehrer gibt, es das Internet ermöglicht, von überall Zugriff darauf zu haben; und dass unser Entwicklungsstand es erlaubt, uns selbst und die Wahrheit zu erkennen.

Wenn man um’s Überleben und die nötigsten Dinge kämpfen muss, bleibt ja nicht die Muße, sich über Erleuchtung, das Ego oder dergleichen Gedanken zu machen (wobei gerade schlimme Situationen oft Auslöser für diese Suche sein können). Ja, aber ich liebe auch die „profanen“ und normalen Dinge des Alltags; ich verneine das Materielle nicht! Ich liebe gutes Essen, schöne Kleidung, die Natur; ein inspirierendes Gespräch, das Singen.. und einfach das Mysterium des Lebens selbst, dieses Wunderwerk, das wir mit unserem Verstand niemals ganz erfassen werden können.

 

Welche großen Dinge hast du schon erreicht?

Puh, was für eine Frage! Kommt darauf an, was man als „groß“ definiert.. ich könnte sagen, dass ich immer einen Notenschnitt von 1.0 hatte, eine großartige Arbeit zur Matura geschrieben oder die Prüfungen auf der Querflöte mit Auszeichnung bestanden habe.

Das wären „in der Welt“ vielleicht tolle Dinge.. wenn du mich fragst, waren es aber andere Dinge, die ich wirklich als groß bezeichnen würde. Zum Beispiel dass ich bereits sehr jung erkannt habe, dass es eben nicht diese Sachen sind, die wirklich zählen im Leben. Dass ich mich selbständig auf die Suche nach Antworten gemacht habe.. diesem inneren Ruf gefolgt und unkonventionelle Wege gegangen bin, obwohl mich dabei kaum jemand verstanden hat. Oder auf mein Herz gehört habe, wenn es schwierig wurde.

Meine größte Prüfung war, mich selbst und meinen Weg zu verlieren, alleine und ohne alles zu sein, um doch aus eigenen Kräften wieder heraus und zu mir zurück zu finden.

Eine große Sache für mich war, den Mut zu fassen meinen Mund wieder aufzumachen. Zum einen, um zu sagen was ich wirklich denke und mich nicht länger für andere zu verbiegen; und zum anderen um wieder zu singen! Eine große Sache für mich ist, dass ich inzwischen einen Studienplatz an der Musik Universität habe, obwohl ich jahrelang nicht gesungen habe und keinen klassichen Unterricht hatte.

 

Was würdest du tun, wenn dich niemand dafür bewerten würde?

Ich denke, genau das was ich jetzt auch tue! Singen, schreiben, Videos machen… Nur, dass ich mich wahrscheinlich noch mehr trauen und aus mir heraus kommen würde.

 

Wie fühlst du dich, wenn du dir vorstellst, dass du alleine an einem wunderbaren Strand sitzt und den Sonnenuntergang beobachtest?

Dankbar, glücklich, erfüllt. Froh, am Leben und auf dieser Welt zu sein. Verbunden mit Gott, dankbar für diese unglaubliche Schöpfung. Still.

 

Wenn du alles haben könntest, was würdest du wollen?

Erleuchtung. Ja, ich weiß, das klingt vielleicht komisch! Aber ich bin der Überzeugung, dass nichts auf der Welt, egal was es sein mag, dem gleichkommt was es bedeutet, wirklich erleuchtet zu sein. Ich scheue mich zwar etwas davor, diesen Begriff zu verwenden, weil er irgendwie abgedroschen ist und mit viel Nonsense assoziiert wird. Aber was ich damit meine, ist ohne jeden Zweifel zu wissen, wer man wirklich ist. Nicht nur theoretisch oder für eine Stunde beim Meditieren.. nein, der lebendige Beweis dafür zu sein, dass es möglich ist.

 

Wie schaut dein ultimativer Tag aus?

Szenario 1: Früh aufstehen und genug Zeit haben, um in den Tag zu starten. D.h. erstmal ein paar Minuten im Bett bleiben und wirklich ankommen.. mich positiv auf den Tag einstimmen. Dann bei strahlendem Sonnenschein eine Runde laufen gehen & anschließend einen frischen grünen Smoothie machen! Danach setze ich mich hin und meditiere, schaue ein paar Videos von Mooji an oder beobachte einfach meine Gedanken. Ich habe keinen Stress und bin ganz bei mir. Danach kann der Tag richtig beginnen! Wahrscheinlich singe ich zuerst ein Weilchen und drehe dann ein neues Video oder arbeite sonst irgendwie am Blog. Später treffe ich mich mit einer lieben Freundin auf einen Matcha Latte oder nehme an einer Veranstaltung teil. Vielleicht gehe ich auch shoppen! Der Abend gehört jedenfalls wieder der Meditation und Kontemplation. So sieht ein idealer Tag bei mir aus, wenn ich frei habe.

Szenario 2: Der ultimative Tag, wenn ich mir irgendetwas aussuchen könnte, wäre etwas anders. Ich würde gerne zu einem Silent Retreat von Mooji fahren, um dort live an den Satsangs teilzunehmen und Mooji persönlich kennen zu lernen.

 

Was bewunderst du? (Eigenschaften, Taten..)

Hm.. ich bewundere Menschen, die selbstbewusst sind und Großes vollbringen, dabei aber bescheiden und ehrlich bleiben. Menschen die Sinnvolles in der Welt tun, viele Leute erreichen & inspirieren und damit auch erfolgreich sind! Ich bewundere Menschen die das, was sie lehren, selbst verkörpern. Die wirklich etwas verstanden & erreicht haben – nicht nur davon reden. Und am meisten bewundere ich diejenigen, die tatsächlich „erleuchtet“ sind. Wahre Meister.

 

Was macht dich glücklich?

Wirklich glücklich macht mich Meditation. Wenn ich es schaffe, über mich selbst und meine Gedanken hinaus zu gehen. Und mich erinnere, wer ich wirklich bin. Denn wir sind von Natur aus glücklich! Der ganze Lärm in unserem Kopf deckt dieses Glück nur meist ab. Wenn ich all das loslasse, stellt sich ein stiller Frieden ein, der schöner ist als alles „Glück“ dieser Welt.

Ein neues paar Schuhe & ein frischer Haarschnitt sind aber natürlich auch nicht zu verachten.. ;-)

Glücklich macht es mich auch immer, wenn sich Dinge wunderbar fügen und einfach passen, so wie ich es nie hätte planen können! Dann erinnere ich mich daran, dass ich selbst nicht wirklich das Leben „in der Hand“ habe, sondern es eine viel größer Intelligenz gibt, die für mich sorgt.

 

Was ist deine Berufung in diesem Leben?

Ich bin hier, um zu erwachen. Endgültig! Meine Berufung ist es, diesem „Ruf“ zu folgen. Und jeden, der will, dabei mitzunehmen.

Das ist die innere Berufung, die wir übrigens alle gemeinsam haben. Ich unterscheide zwischen „innerer“ und „äußerer“ Berufung. Genauer gehe ich darauf in meinem kleinen eBook ein, dass du dir hier gratis herunterladen kannst. Meine „äußere Berufung“ sieht so aus, jungen Leuten wie mir selbst diese Dinge näher zu bringen und Spiritualität von dem Label „uncool, verrückt, abgehoben“ zu befreien. Außerdem gehört natürlich das Singen dazu; oft kann man mit Musik mehr bewirken als 1000 Worte es vermögen.

 

Bist du glücklich?

Ja, das bin ich. Natürlich gibt es immer mal bessere und schlechtere Tage. Aber im Großen und Ganzen bin ich wirklich glücklich, da wo ich jetzt bin.

 

So geschafft, das waren sie die 10 Fragen! Im Endeffekt hat das Beantworten viel länger als nur ein paar Minuten gedauert. Aber ich hoffe es hat dir gefallen & ich konnte dich inspirieren :)

Ich nominiere:

JuYogi
Priska Baumann
Retreat Berlin
Teresa Valentina
Seelenrave

Und meine Fragen an euch Hübschen sind:

  1. Hattest du schon einmal eine „spirituelle Erfahrung“ bzw. einen Erleuchtungsmoment?
  2. Meditierst du regelmäßig?
  3. Hast du einen „Guru“ oder spirituellen Lehrer?
  4. Nenne 3 Bücher, die dich inspiriert haben und die du empfehlen würdest!
  5. Was ist deiner Ansicht nach der Sinn des Lebens?
  6. Seit wann interessierst du dich für Themen wie Yoga, Meditation & Co?
  7. Hat dich dabei immer jeder verstanden; wie hat dein Umfeld darauf reagiert?
  8. Was war(en) bisher deine größte(n) Herausforderung(en) im Leben
    & was hast du daraus gelernt?
  9. Was würdest du einem jungen Menschen, der auf der Suche ist, raten?
  10. Was ist dein größtes Ziel in diesem Leben?

Auch das sind Fragen, die etwas tiefer gehen. Falls sie euch zu persönlich oder umständlich sind, könnt ihr sie selbstverständlich auslassen oder gegen andere tauschen.. oder umschreiben! Ihr könnt auch die Fragen von Leni beantworten :) Ich bin schon sooo gespannt auf eure Antworten!

Und du, der du das gerade liest; vielleicht magst du die Antworten für dich selber auch beantworten? Oder besser noch; schreibs in die Kommentare! Mich würde es total interessieren, wie du darauf antwortest.

 

Denk immer daran, du bist gut so wie du bist & die Welt braucht deine Stimme!

 

Alles Liebe,
Unterschrift2

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2 Kommentare

  1. Ludwig

    1. Hattest du schon einmal eine „spirituelle Erfahrung“ bzw. einen Erleuchtungsmoment?
    Jeder Tag steckt voller spiritueller Erfahrungen. Ich würde mein ganzes Leben als eine Art spirituelle Erfahrung bezeichnen. Ich glaube, dass speziell schmerzhafte und mit negativen Emotionen belastete Momente den größten „spirituellen Erfahrungswert“ in sich bergen. Schmerz als Geschenk des Himmels zu sehen, mag eine Herausforderung auf diesem Wege sein, doch darin liegt die Quintessenz zu den bisherigen spirituellen Highlights auf meinem Wege.
    2. Meditierst du regelmäßig?
    Hell yeah. Ohne würde es gar nicht mehr gehen. Wenn man einmal dieses herrliche Gefühl erfahren, komplett bei sich zu sein, weit weg von den 1000 Gedanken, die einem der Verstand mit voller Breitseite ins Gehirn spült, wird die Meditation irgendwann zu einer Alltagsroutine, die man gar nicht mehr hinterfragt. So wie wir duschen und Zähne putzen und dadurch Körperhygiene betreiben, müssen wir eben auch unseren Geist reinigen und zur Ruhe bringen. Die Belohnung: Das völlige „Bei sich sein“, Frieden, innere Ruhe und eine geschärfte Intuition, die uns einfach machen lässt. Ohne die 1000 analysierenden Gedanken.
    3. Hast du einen „Guru“ oder spirituellen Lehrer?
    Hier ist mein Motto gleich der Name deines Blogs. Intuitiv gerate ich natürlich immer an jene Bücher und Lehren, die mich gerade auf meinem Weg weiterbringen. Doch schlussendlich wird man irgendwie und irgendwann doch sein eigener Guru. Es gibt eben kein Standardrezept für die persönliche Entwicklung oder den spirituellen Weg.
    4. Nenne 3 Bücher, die dich inspiriert haben und die du empfehlen würdest!
    Ich würde als langfristiges Projekt defintiv den „Kurs in Wundern“ empfehlen. Er verdreht das vom Ego sorgsam gepflegte Weltbild vollkommen und leitet uns via Übungsbuch an, die Welt, wie wir sie sehen, schlussendlich als vollkommene Illusion zu entlarven. Das ist aber definitiv keine sanfte Abendlektüre. Sehr inspirierend finde ich außerdem „Mein spirituelles Ego und ich“ von Silvia Maria Engl. Mit viel Humor und Witz entlarvt diese bodenständige Frau, wie wir auf diesem spirituellen Weg immer wieder in die Falle des wertenden Egos tappen. Ein prima Buch, um sich daran zu erinnern, sich nicht zu ernst zu nehmen.
    5. Was ist deiner Ansicht nach der Sinn des Lebens? Ganz einfach. Just be! Es gibt nichts zu tun, nichts zu finden. Alles ist in deinem Herzen schon da, du musst es nur zum Leben erwecken.
    6. Seit wann interessierst du dich für Themen wie Yoga, Meditation & Co? Eigentlich von Kindesbeinen an. Aber ihr kennt das doch sicher. Es bedarf immer erst einen ordentlichen Wachrüttler im Leben, der einen seine Issues schön vor Augen und einen damit auf den Weg der spirituellen Selbsterfahrung führt. Dies war bei mir vor zwei Jahren der Fall.
    7. Hat dich dabei immer jeder verstanden; wie hat dein Umfeld darauf reagiert? Weil ich selbst eigentlich immer dahinter gestanden bin, habe ich dafür auch keine Kritik geerntet.
    8. Was war(en) bisher deine größte(n) Herausforderung(en) im Leben
    & was hast du daraus gelernt? Eine schmerzvolle Beziehung, die mir den Spiegel so sorgsam vorgehalten hat, dass ich dadurch richtig schön in meinen Ur-Schmerz zurückkam. Und schlussendlich das komplette Loslassen vom ursprünglichen Karriere-Denken, um dem Weg meines Herzens zu folgen.
    9. Was würdest du einem jungen Menschen, der auf der Suche ist, raten? Du magst inspirierende Menschen treffen, die zur richtigen Zeit die richtigen Worte an dich richten. Doch das allerwichtigste: Hör auf deine Intuition. Und geh deinen Weg so, wie ihn deine Seele dir vorgibt. Tief im Herzen ist alles klar, alles so angelegt, wie und was du wirklich bist. Und dies ist der Schlüssel.
    10. Was ist dein größtes Ziel in diesem Leben? Uff. Schlussendlich gebe ich mich dem Fluss hin. Mit langfristigen Zielen bin ich immer ein bisschen vorsichtig. For now: Schreiben, heilen, kreativ sein.
    Liebe an euch,
    Ludwig

    Antworten
    • Daniela

      Wow danke Ludwig für diese wunderschönen, inspirierenden und ehrlichen Antworten! ❤️

      Für alle; Ludwig steckt hinter Seelenrave und is defenitely „one to watch“ :)

      Kann mich jeder deiner Antworten nur anschließen.. find’s auch spannend, dass du den Kurs in Wundern kennst! Freue mich schon, bald mal über einer Tasse Tee mit dir darüber zu philosophieren ॐ

      Antworten

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